Alle Farben des Karate Gürtel

Der Karate Gürtel ist besonders für die Karate Schüler ein wichtiges Symbol ihres Sports. Die unterschiedlichen Farben des Karate Gürtels deuten auf den Ausbildungsgrad des Schülers hin. Der Anfänger erhält zunächst einen weißen Karate Gürtel. Mit jeder bestandenen Prüfung wird ein neuer Schüler Grad oder Kyu Grad erreicht, der durch eine andere Gürtelfarbe angezeigt wird. Nach dem 9. Kyu mit dem weißen Gürtel wechselt der Schüler nach dem Erwerben der ersten Kenntnisse zum 8. Kyu mit dem gelben Gürtel. Während der Lehrzeit erhält der Schüler danach auf seinem Weg bis zum 1. Kyu nach einander Gürtel in den Farben Orange, Grün, Blau und Braun, bis er schließlich den schwarzen Karate Gürtel erhält, mit dessen Verleihung er von der Schülerklasse in die Meisterklasse überwechselt. Die Karate Gürtel der Farben Weiß, Gelb und Orange markieren die Unterstufe, während Grün und Blau die Mittelstufe kennzeichnen. Der braune Karate Gürtel ist schließlich Zeichen der Oberstufe. Auch innerhalb der Meisterklasse geht die Entwicklung ständig weiter und es gilt, insgesamt 10 Dan Stufen zu erreichen. Der Karate Gürtel wird nun jedoch nicht mehr gewechselt. Ab dem 1. Dan begleitet der schwarze Gürtel den Sportler.

Bei Wettkämpfen tragen die Sportler in der Regel jeweils einen roten und einen blauen Gürtel. Die Farbe des Karate Gürtels lässt in diesem Fall jedoch keinen Schluss auf den Kyu Grad des Kämpfenden zu und ist lediglich dazu geeignet, um die beiden Parteien zu kennzeichnen.

Eine neue Gürtelfarbe erfüllt den Schüler mit Stolz und besonders in der Unterstufe können die Prüfungen zum Erreichen des nächsten Kyu im Abstand von wenigen Monaten erfolgen. Welche Grundkenntnisse für die einzelnen Prüfungen benötigt werden, ist von Organisation zu Organisation unterschiedlich. Je weiter der Schüler fortschreitet, desto länger können die Intervalle bis zum Erwerb des nächsten Gürtels dauern. Dabei markiert der Erhalt jedes neuen Gürtels neben der Beherrschung bestimmter Techniken wie Kata und Kumiteformen auch eine persönliche Entwicklung, einer Lebensphilosophie , die auf die Perfektion des Charakters ausgerichtet ist.

Das Binden des Karate Gürtels ist ebenfalls wichtig. Mit einem richtig gebundenen Gürtel signalisiert der Schüler dem Lehrer, dass er zum Lernen bereit ist. Es gibt verschiedene Techniken, die beim Binden des Gürtels gebraucht werden. Daher empfiehlt es sich, in der Schule nachzufragen, auf welche Weise der Gürtel gebunden werden soll. In der Schule kann man auch in Erfahrung bringen, wo die Karate Ausrüstung bestehend aus Jacke (Uwagi), Hose (Zubon) und Gürtel (Obi) gekauft werden kann. Zu beachten gilt, dass die Karate Gürtel möglichst nicht mit der Uniform gewaschen werden sollten, da sie leicht abfärben können.

 

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik

Bei Erlebnispädagogik mögen viele zunächst an die Schulzeit denken, aber das ist bei weitem nicht das einzige Einsatzgebiet. Natürlich spielt sie an Schulen eine wichtige Rolle und kommt dort auch häufig zum Einsatz. Gleichzeitig kann sie aber noch viel mehr. Durch Training, Gruppenspiele und sportliche Herausforderungen werden Schlüsselkompetenzen wie Team-Fähigkeit, Selbstvertrauen, Kommunikation oder  Mut herausgebildet und gefördert. Davon profitieren nicht nur Schulklassen, sondern auch Sportgruppen, Vereine, Firmenbelegschaften und viele mehr. Menschen jeden Alters können durch die Teilnahme an einem solchen Programm ihre persönlichen Fähigkeiten stärken. Das Lernen mit allen Sinnen und das Erleben der Lernvorgänge auf eine positive und unterhaltsame Art und Weise stehen bei diesem pädagogischen Ansatz im Mittelpunkt und sollten bei jedem Anbieter als wichtiger Fokus auftauchen.

ErlebnispädagogikErlebnispädagogik: Für Schulen, Firmen und Vereine

In Schulen wird Erlebnispädagogik bereits vielfach angewendet und ist eine anerkannte Methode. Allerdings sollten auch andere Gruppen aufhorchen und sich mit dem Thema genauer befassen. Ganzheitlich pädagogische Ansätze können auch in Firmen, Vereinen und anderen Gruppen viel dazu beitragen, die Dynamik und das Vertrauen im Team zu stärken. Neben dem reinen Training gibt es in diesem Bereich auch Angebote zur Ausbildung und Beratung, damit anschließend eigenverantwortlich Trainingseinheiten durchgeführt werden können.  Das gemeinsame Erleben und Lernen bereitet nicht nur Freude, es fördert auch das gegenseitige Kennenlernen und die Kommunikation. Auch die Identifikation mit dem Unternehmen oder der Gruppe kann durch erlebnispädagogische Maßnahmen gestärkt werden. Für jede Zielgruppe gibt es passende pädagogische Konzepte, die Sozialkompetenzen fördern und vom Azubi über ganze Abteilungen bis hin zum Management die Mitarbeiter als Team zusammenschweißen. Oder die unterschiedlichen Vereinsebenen über pädagogisches Vorgehen vereinen. Oder die Schulklasse wieder auf positive Art und Weise zusammenführen. Je nach Gruppe.

Erlebnispädagogik: Gemeinschaftlich weiterkommen

Die Erlebnispädagogik ist besonders durch den ganzheitlich pädagogischen Ansatz so erfolgreich. Dieser hilft dabei, neue Impulse und Ideen zu liefern, welche dem Teamwork und der Effizienz innerhalb des Teams gut tun. In kreativer Umgebung wird sich körperlich betätigt und der Teilnehmer aus dem Alltag abgeholt. So bekommen die Teilnehmer neuen Antrieb, indem alte Muster losgelöst und zurückgelassen werden. Durch das gemeinsame Erleben der Maßnahmen und die Zusammenarbeit verbindet die Teilnehmer und sorgt für ein Gefühl der Gemeinschaft, während die Lernprozesse durch den sozialen Aspekt ebenfalls unterstützt werden. Diese Lernprozesse und das verbesserte Gruppengefühl führen schließlich auch dazu, dass die Aufgaben und Verpflichtungen im Alltag wieder leichter von der Hand gehen. Bei der Erlebnispädagogik sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die verschiedenen Aktivitäten ganz nach Ihren Bedürfnissen und Zielen zu einem individuellen Programm zusammengestellt werden, das genau zu der Gruppe passt, die teilnehmen soll.